6 Wege, wie Du garantiert NICHT abnimmst

Kennst Du das? Du versuchst krampfhaft abzunehmen und das klappt absolut nicht. Du bist frustriert und gibst auf, wirfst alle guten Vorsätze über Bord! Ich kann Dich beruhigen, es liegt nicht an Dir, sondern an den Methoden wie Du vorgehst. Hier sind 6 typische Fallstricke und wie Du sie aus dem Wege gehst.

Mit dem Fettabbau ist es ganz einfach und simpel. Du musst weniger Kalorien zu Dir nehmen, als Du verbrennst, dann nimmst Du ab.

Meine Erfahrung aus 25 Jahren Ernährungsberatung liegt die Kunst in der praktischen Umsetzung. Wenn Du eine der folgenden Fragen mit NEIN beantwortest, dann lies bitte weiter!

So lange Du diese Fallstricke nicht kennst, wirst Du immer wieder stolpern und auf der Stelle stehen bleiben.

1. Du willst alles und sofort, Du denkst kurzfristig und planst nicht langfristig

Es ist möglich Deinen Körper innerhalb vor 3-12 Monaten dramatisch zu verändern, wenn Du Dich genau und strikt an die Diät hältst und regelmäßig trainierst.

Und was ist dann? Wie geht es danach weiter? Willst Du nur an einem Tag schlank sein, oder lieber ein Leben lang?

Je nach Zielsetzung sehen die Wege zur Traumfigur ganz unterschiedlich aus und fühlen sich auch noch ganz unterschiedlich an. Aus diesem Grund solltest Du Dich ganz bewusst für eine  kurz- oder eine langfristige Lösung entscheiden.

Wenn Du ein Mensch bist der langfristig gut aussehen will und das nackt vor dem Spiegel darf Ansätze in der Ernährung un im Sport finden die langfristig funktionieren. In unseren Beratungen setzen wir auf Lösungen und Erfolgs-Prinzipien die allesamt auf Nachhaltigkeit ausgelegt sind.

2. Du glaubst, – was für andere funktioniert hat, muss auch für Dich funktionieren

Du hast Freunde oder Kumpel die mit einer Stoffwechsel Diät angeblich tonnenweise an Gewicht verloren haben. Oder Bekannte die sich Low-Carber ernähren und seid dem schlank sind wie, noch nie?

Es gibt unzählige Ernährungsmodelle, wie zum Beispiel Low-Carber, High-Carber, Veganer, Keto- und Paläo-Fans,die für viele von uns funktionieren.

Was für mich super funktioniert ist das Detox Konzept. Würde ich dennoch blind dieses Konzept jeden meiner Beratungskunden empfehlen? Mit Sicherheit nicht.

Du brauchst ein Ernährungsmodell, an dem Du so lange dran bleiben kannst, wie es Dir möglich ist, oder möchtest. Ein Konzept, das sich reibungslos in Deinen Tagesablauf integrieren lässt und dabei Deine Bedürfnisse und Neigung nicht außer acht lässt.

Verschiedene Menschen haben verschiedene Vorlieben.

Ein Ernährungssmodell, was für jemand anderen funktioniert, wird nur dann auch für Dich funktionieren, wenn Du dich gut damit fühlst.

Wenn Du nicht weißt, was eine gesunde Ernährung ausmacht, wird es Dir schwerfallen, eine Modeerscheinung und gutes Marketing als solches zu erkennen. Es fällt Dir schwerer, eine informiertere Entscheidung zu treffen und Du bist anfälliger für die teils religiösen Totalaussagen der einzelnen Ernährungslager.

Mein Fazit

Die richtige Ernährung ist diejenige, die Dir dabei hilft, Deine Ziele zu erreichen und mit der Du Dich gut fühlst. Du musst Dich nicht den einen Ernährungsdogma unterordnen und kategorisch auf bestimmte Lebensmittelgruppen verzichten. Mehr Vielfalt heißt auch: mehr Lebensmittel, die wirklich gerne isst.

Würde ich also in meiner Ernährungsberatung versuchen, einen Paläo Anhänger in einen Veganer Anhänger zu konvertieren (oder umgekehrt)? Nein, das wäre nicht nur unnötig sondern auch kontraproduktiv.

Die richtige Ernährung für Dich erfüllt in meinen Augen zwei Kriterien:

  1. Richtige Ernährung bedeutet gute Gewohnheiten.
  2. Richtige Ernährung ist eine Lebensweise, mit der Du Dich gut fühlst und Deine Ziele erreichst.

Wenn Du Interesse an einem persönlichen Fitness und Ernährungs Coaching hast, kannst Du Dich hier informieren.

3. Du trinkst zu wenig Wasser

Trinkst Du genug? Wasser trinken hilft beim Abnehmen.

Kalorienfreie Getränke können ein leichtes Hungergefühl unterdrücken, das zwischen den Mahlzeiten aufkommen kann. Daneben sind sie ein guter Ersatz für alle, die sich das Snacken angewöhnt und dadurch ihren Fettabbau ausgebremst hatten.

Interessanterweise verwechseln wir Durst manchmal mit Hunger.

Dann würdest Du vielleicht etwas essen, obwohl Dein Körper eigentlich Flüssigkeit braucht.

Außerdem sinkt die Leistungsfähigkeit mit zunehmender Dehydration. Im Zahlen: Nur 1,5% Wassermangel kann zu 6% weniger Kraft, 2% zu 7-29% weniger Ausdauer führen.Auch die geistige Leistung sinkt signifikant.

Durst kommt meist erst ab 2% Wassermangel auf.

Dein Stoffwechsel läuft dann schon mit leicht angezogener Handbremse.

Ein dehydrierter Körper ist wie eine dehydrierte Pflanze.

Und wer will schon einen welken Körper haben?

Lösung: 

Im Fitness und Ernährungs Coachings spreche ich das Thema Wasser trinken gleich im ersten Termin an.

Vielen Menschen fällt es anfangs nicht leicht, regelmäßiges Wasser Trinken zur Gewohnheit zu machen. Ich mache da auch keine Ausnahme

Die einfachste Lösung findest Du meist, wenn Du Dir diese Frage stellst:

Wie kannst Du Rahmenbedingungen schaffen, die ein Scheitern unmöglich machen?

Dieser Bonus-Tipp kommt von unseren Mitgliedern.

Diese 1-Liter-Glaskaraffe, steht gut sichtbar auf unseren Schreibtisch und erinnert uns regelmäßig zu trinken.

Es sind zwei Skalen aufgedruckt: Eine für den Vormittag, eine für den Nachmittag. Sie erinnern Dich daran, jede Stunde 250 ml Wasser zu trinken.

Einfach nur Genial.

4. Du isst nicht genug Eiweiß

Eine eiweißreiche Ernährung hilft beim Abnehmen, weil sie Dir das Dranbleiben leicht macht.

Unter den drei Makronährstoffen – Protein, Fett, Kohlenhydraten – ist es der Nährstoff mit der größten Sättigungswirkung.

Eiweiß macht anhaltend satt und zufrieden.

Umgekehrt scheint Dein Körper “Hunger” zu signalisieren, so lange Dein Eiweißbedarf noch nicht gedeckt ist. Wissenschaftler nennen das “Protein-Hebeleffekt”.

Außerdem willst Du genug des Muskelbaustoffs aufnehmen, so dass Dein Körper Deine Muskeln im Kaloriendefizit nicht abbaut, um an Eiweiß (oder Kalorien) zu kommen.

Einfache Faustformel:

Wer Fett abbauen will, sollte mindestens 2,4 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht am Tag essen.

Wer 80 kg wiegt, sollte also 192 g Eiweiß am Tag unterbekommen.

Solltest Du umgekehrt versehentlich “zu viel” Eiweiß essen, ist es schwer, auf diese Weise Fett anzusetzen. Denn dazu müsste Dein Körper das Eiweiß erst in Zucker und dann in Fett umwandeln – ein recht ineffizienter Stoffwechselprozess, bei dem ein großer Teil der enthaltenen Kalorien in Form von Wärme verloren geht.

5. Du verbietest Dir, was Du liebst

Apropos Italien … es soll ja Menschen geben, die Gelato nicht mögen. Vielleicht kommen die aus einer anderen Dimension, aber ich LIEBE perfekte Eiscreme.

Hand aufs Herz.

Würdest Du lebenslänglich auf Deine Leibspeise verzichten – um wieder gut auszusehen?

Wer abnehmen will, verbietet sich seine Lieblingsspeisen oft auf unbestimmte Zeit.

Oft klappt das sogar eine Zeitlang. Bis der Schuss nach hinten losgeht.

Totalverbote begünstigen Fressattacken.

Denk an den vorherigen Punkt: Wenn Du einem Lebensmittel, dass Du liebst, das Label “Verboten!” verpasst – wie willst Du es dann jemals wieder genießen können? Ohne schlechtes Gewissen?

Ohne Genuss keine Befriedigung.

Was dann oft passiert, ist Folgendes: “Ich habe ein Stück Schokolade gegessen. Oh nein! Naja, jetzt ist es eh’ egal. Kann ich auch die ganze Tafel essen. Dann habe ich wenigstens Ruhe!”

Klingt das für Dich nach Genuss? Am besten packst Du das Übel an der Wurzel:

Du willst wieder Gut vor dem Spiegel aussehen? Dann hör auf mit den Verboten!

Meinen Beratungskunden empfehle ich, Ausnahmen ganz bewusst einzuplanen – und sie mit gutem Gewissen zu genießen.

Mein Empfehlung: Halte Dich an die  90-10-Regel sie gibt Dir die die Freiheit für Ausnahmen: Wenn Du Dich zu 90 % von vollwertigen, minimal verarbeiteten Lebensmitteln ernährst, kannst Du 10 % Deiner Mahlzeiten Fünfe gerade sein lassen und für alles andere einplanen, dass Du gerne isst: Süßigkeiten, Kuchen, Eiscreme, Pommes. Guten Appetit

6. Du findest keinen tieferen Sinn in Deiner Fitness

Klingt esoterisch, aber Räucherstäbchen sind nicht erforderlich. Lass mich erklären.

Wenn gesunde Ernährung vor allem bedeutet, dass Du gute Gewohnheiten entwickelst, dann haben diejenigen, die langfristig schlank und fit sind, eines gemeinsam:

Es geht ihnen um mehr, als nur ums Gute Aussehen.

Es gibt einen tieferen Sinn dahinter.

Etwas, für das Deine Fitness-Veränderung vielleicht ein Symptom ist – oder eine “Nebenwirkung”.

Hier ist ein simpler Weg, wie Du DEINEM tieferen Sinn auf die Schliche kommst:

Frage fünfmal “Warum”.

Du fragst Dich einfach so lange, warum Du die Veränderung willst, bis Du nicht mehr weiterkommst.

Lass uns das an einem Beispiel festmachen: “Ich will ein flachen Bauch.”

  1. Warum willst Du einen flachen Bauch?” – “Weil ich endlich schlank sein will.”
  2. Warum willst Du schlank sein?” – “Weil ich mir eine sportliche Figur wünsche.”
  3. Warum wünschst Du Dir eine sportliche Figur?” – “Weil mir meine Lieblingshose dann wieder passt.”
  4. Warum willst Du, dass Deine Lieblingshose Dir wieder passt?” – “Weil ich mich wohl in meiner Haut gefühlt habe, als sie mir passte.”
  5. Warum willst Du Dich wohl in Deiner Haut fühlen?” – “Weil mich das glücklich macht.”

Den tieferen Grund kennst Du, sobald Du beginnst, Dich beim Weiterfragen im Kreis zu drehen.

Im Beispiel beginnt das ab dem vierten Warum. Dabei wird auch klar, dass es neben dem flachen Bauch auch darum geht, sich etwas Gutes zu tun. Und damit müsstest Du in dem Fall ja nicht warten, bis Du ein flachen Bauch hast …

Wenn es Dir wichtig ist, wie Du Deinen tieferen  Sinn findest und Interesse an einem persönlichen Fitness und Ernährungs Coaching hast, kannst Du Dich hier informieren.

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